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Gers zieht gegen Gen-Mais zu Felde

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Gers zieht gegen Gen-Mais zu Felde

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Die französische Region will sich nicht mit den Gen-Verordnungen der Kommission abfinden. Das Département Gers, bekannt für seine Viehzucht und die Stopfleber, wehrt sich gegen genmanipulierten Mais in Futtermitteln und zieht bis vor den Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg.

Die Klage bezieht sich auf den Startsschuss aus Brüssel, den Verkauf von fünf Sorten genmanipulierten Mais’ zu autorisieren.

Der zuständige Kommissar denkt aber nicht daran, die Waffen niederzulegen. Es werde weitere Autorisierungen geben, kündigte John Dalli in Brüssel an.
Die Kommission hatte den Mitgliedsländern die Möglichkeit gegeben, selbst zu entscheiden, ob und welche genmanipulierten Produkte eingesetzt werden sollen.

Bisher ist in der Landwirtschaft EU-weit neben Mais auch die genveränderte Kartoffel Amflora zugelassen. Auch sie ist Gegenstand eines Verfahrens am Europäischen Gerichtshof in Luxemburg.

Ab nächstem Montag wird dieses heiße Thema erneut den Landwirtschaftsministern serviert.