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Milleniumsgipfel der Vereinten Nationen

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Milleniumsgipfel der Vereinten Nationen

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Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat in New York der Milleniumsgipfel der Vereinten Nationen begonnen. Vertreter von rund 192 Staaten beraten über den Kampf gegen die Armut.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy schlug als einer der ersten Redner eine Steuer auf Finanzgeschäfte zur Finanzierung der Entwicklungshilfe vor. Außerdem betonte Sarkozy, sein Land sei mit zehn Milliarden Euro im Jahr einer der größten Geber der Welt.

Irans Präsident Machmut Achmadinedschad sagte vor Beginn der Vollversammlung, die USA müssten endlich einsehen, dass der Iran eine Großmacht sei und die Zukunft dem Iran gehöre.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon warnte die Industrienationen, dass die Uhr ticke. Es gebe noch viel zu tun.

Nach Angaben der Weltbank hat vor allem die Finanz- und Wirtschaftskrise die Entwicklungshilfe zurückgeworfen.

Aus Deutschland sind Kanzlerin Angela Merkel und Entwicklungsminister Dirk Niebel in New York.
Für die Staats- und Regierungschef der Welt gilt es, mehr als 900 Millionen Menschen von Armut zu befreien.

Fachleute kritisieren, dass kein konkreter Plan vorliegt, mit dessen Hilfe die Verzögerungen im Zusammenhang mit den Vorhaben für 2015 wettgemacht werden könnten.