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Milleniumsgipfel im Kampf gegen die Armut

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Milleniumsgipfel im Kampf gegen die Armut

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Die Vereinten Nationen haben zum Milleniumsgipfel in New York geladen. Vertreter von rund 192 Staaten beraten über den Kampf gegen die Armut. Bis 2015 will die Weltgemeinschaft die Zahl der Menschen, die von weniger als einem Dollar pro Tag leben von heute 1,4 Milliarden halbieren.

Jeffrey Sachs, UN-Berater, Entwicklungsökonom und Direktor des auf Entwicklungszusammenarbeit spezialisierten “Earth Institute” an der New Yorker Columbia University, sagte, an erster Stelle stehe der Kampf gegen die Müttersterblichkeit, der Kampf gegen den Hunger und der Kampf gegen Epidemien.

40 Milliarden Dollar pro Jahr von den reichen Ländern seien hierzu nötig. Viele Hilfsversprechen seien jedoch vor allem wegen der Finanz- und Weltwirtschaftskrise nicht eingehalten worden.

Seit Tagen laufen schon im Vorfeld des Milleniumsgipfels zahlreiche Aktionen mit dem Ziel einer Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Probleme der Armen. Aus Deutschland sind Kanzlerin Angela Merkel und Entwicklungsminister Dirk Niebel in New York.