Eilmeldung

Eilmeldung

UN-Milleniumsgipfel in New York fortgesetzt

Sie lesen gerade:

UN-Milleniumsgipfel in New York fortgesetzt

Schriftgrösse Aa Aa

In New York wird der Milleniumsgipfel der Vereinten Nationen fortgesetzt. Vertreter von rund 190 Staaten – darunter Irans Präsident Machmut Achmadinedschad – beraten über den Kampf gegen die Armut. Heute nachmittag will die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Rede halten. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy schlug am Vortag eine Steuer auf Finanzgeschäfte zur Finanzierung der Entwicklungshilfe vor.

Die globale Finanzkrise hat die Entwicklungshilfe zurückgeworfen, – so sagen Experten wie der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn:
“Die von den reichen Ländern eingegangenen Verpflichtungen müssen eingehalten werden,” betonte er; es sei “absolut skandalös”, dass nach anfänglichen Zusagen dann doch kein Geld gekommen sei. “Natürlich ist es nicht leicht, einen Staatshaushalt zu verabschieden, da wird immer zuerst die Entwicklungshilfe gekürzt, doch das ist verkehrt, und nicht nur moralisch: Es ist auch für uns wichtig, dass sich diese Länder entwickeln.”

Mehr als 900 Millionen Menschen müssen von Armut befreit werden. Daran erinnerten Vertreter von Nicht-Regierungs-Organisationen bei Protestkundgebungen am Sitz der UNO in New York.