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Vatikanbank im Verdacht der Geldwäsche

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Vatikanbank im Verdacht der Geldwäsche

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Die römische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Chef der Vatikanbank wegen des Verdachts der Geldwäsche. Nach italienischen Medienberichten soll Ettore Gotti Tedeschi, Chef der Bank, die offiziell “Institut für religiöse Werke” heißt, gegen ein neues Gesetz gegen die Geldwäsche verstoßen haben.

Den Berichten zufolge wurden 23 Millionen Euro beschlagnahmt. Auch gegen einen zweiten Angestellten der Bank werde ermittelt, hieß es unter Berufung auf Justizkreise. Der Vatikan drückte zunächst nur sein “Erstaunen” aus.

Vor fast dreißig Jahren war die Bank in den betrügerischen Bankrott der damals größten italienischen Privatbank “Banco Ambrosiano” verwickelt.