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Geldverteilung Thema beim G7plus-Treffen

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Geldverteilung Thema beim G7plus-Treffen

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Die Frage ist jedoch, wie das Geld am besten verteilt werden soll. Darüber diskutierten die G7plus-Länder – das sind Staaten, die als politisch instabil gelten – bei ihrem Treffen in New York. Es wurde vom Präsidenten von Ost-Timor geleitet.

“Haben Sie eine Ahnung, wie viele bürokratische Hürden genommen werden müssen, wenn die EU Osttimor helfen will? Denn sie geben uns das Geld ja nicht direkt, es wird von der Weltbank verwaltet.
Und die Weltbank hat ihre eigene Bürokratie. Und die lässt sie sich bezahlen. Dann geht das Geld zur UNO. Aber deren Entwicklungsprogramm ist nur gut bei Studien, sie führen selbst keine Projekte durch.”

Unter den Teilnehmern des Treffens war auch der Großspender George Soros, der eine andere Meinung vertritt.

“Die Geber müssen sich um das Geld kümmern. Wenn sie es nur an die Regierungen geben, wird es wahrscheinlich irgendwo versickern. Denn viele Länder, die arm sind, sind arm, weil sie schlechte Regierungen haben.”

Die Vereinigung der G7plus-Staaten wurde im April in Osttimors Hauptstadt Dili ins Leben gerufen. Sie dient der Vertretung gemeinsamer Interessen und dem Erfahrungsaustausch.