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Keine nackten Tatsachen an Italiens Flughäfen

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Keine nackten Tatsachen an Italiens Flughäfen

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Italien hat dem umstrittenen Ganzkörperscanner eine Absage erteilt. Nach einer sechsmonatigen Probephase hat sich die italienische Regierung schließlich gegen das Instrument zur Terrorbekämpfung entschieden.

Es war bisher auf vier Flughäfen im Einsatz, in Rom wurde der Scanner schon abgestellt. Venedig, Palermo und Mailand sollen in Kürze folgen, wie eine italienische Zeitung berichtet.

Angeschafft wurden die Scanner, nachdem ein Selbstmordanschlag auf dem Flug Amsterdam – Detroit zu Weihnachten vereitelt werden konnte.

Nun werden sie von den Behörden zum einen abgelehnt, weil sie die Kontrollen in die Länge ziehen. Im Schnitt dauert ein Scan pro Passagier eine halbe Minute.

Da die Geschlechtsmerkmale auf dem Computerbild verdeckt dargestellt werden, gelten die Scanner zum anderen als zu unsicher, weil Kriminelle genau dort Waffen verbergen könnten.