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Ahmadinedschad sorgt für Eklat bei UN-Vollversammlung

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Ahmadinedschad sorgt für Eklat bei UN-Vollversammlung

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Bei der UN-Vollversammlung in New York hat Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad den Westen und die Vereinigten Staaten scharf angegriffen und mit wilden Verschwörungstheorien zum 11. September für einen Eklat gesorgt. Er sagte in seiner Rede, einige Elemente in der US-Regierung hätten den Angriff vom 11. September orchestriert, um die schrumpfende amerikanische Wirtschaft und ihren Griff auf den Nahen Osten ebenso zu retten wie das zionistische Regime.

Die Mehrheit des Volkes in Amerika wie auch in anderen Ländern teilten diese Ansicht, so Ahmadinedschad. Seine Aussagen verfehlten ihre Wirkung nicht: Vertreter der USA und Westeuropas verließen demonstrativ den Saal. Zuvor war US-Präsident Obama in seiner Rede auf den Iran zugegangen: Die Tür für Diplomatie stehe weiter offen, sollte der Iran sich dafür entscheiden, hindurchzugehen. Die Regierung in Teheran müsse allerdings der Welt klar und glaubhaft zeigen, dass ihr Nuklearprogramm nur friedlichen Zwecken dient.