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Erste Rettungskapsel an chilenischer Grube angekommen

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Erste Rettungskapsel an chilenischer Grube angekommen

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Am Bergwerk San José in Chile ist die erste von drei Rettungskapseln eingetroffen, mit denen die verschütteten Kumpel an die Oberfläche geholt werden sollen. Gleichzeitig werden erste Details über die geplante Rettungsaktion bekannt. Zunächst sollen die Geschicktesten, dann die Schwächsten und zuletzt die Stärksten der 33 Bergleute in der engen Kapsel hochgezogen werden.

Bergbauminister Laurence Golborne sagte, die Kapsel sei mit einer Sauerstoffversorgung und einem Kommunikationssystem ausgestattet. Im Notfall könne man den unteren Teil abkoppeln und wieder herablassen. Insgesamt soll es jeweils etwa eineinhalb Stunden dauern, einen Verschütteten zu bergen. Damit wird es mindestens zwei Tage dauern, bis alle Bergleute aus der Tiefe befreit sind. Die Bohrungen gingen unterdessen weiter. Experten hoffen, dass einer der drei Rettungsschächte, die zurzeit gebohrt werden, Ende Oktober oder Anfang November fertig sein wird. Die Kumpel sind seit dem 5. August in 700 Metern Tiefe eingeschlossen. Bis zum 22. August gab es kein Lebenszeichen. Seitdem arbeiten Betreuer und Bohrspezialisten rund um die Uhr, um die Männer zu retten.