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Zwölf Tote bei Busunfall nahe Berlin

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Zwölf Tote bei Busunfall nahe Berlin

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Bei einem schweren Busunfall nahe Berlin sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen.
Außerdem gebe es mindestens sieben Schwerstverletzte und sieben Schwerverletzte, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Bus aus Polen war auf der Autobahn am Schönefelder Kreuz gegen einen Brückenpfeiler geprallt. Über die Verletzungen von 16 weiteren Insassen gab es zunächst keine Angaben. Die Reisenden sollen Jugendliche gewesen sein. In dem Bus aus Polen saßen 47 Menschen. Der Reisebus war auf der Heimreise aus Spanien. Er prallte bei einem Ausweichmanöver auf regennasser Straße gegen den Brückenpfeiler. Es war das schwerste Busunglück in diesem Jahr in Deutschland. Ob der Fahrer übermüdet war, stand nicht fest. Helfer waren im Einsatz, um Tote zu bergen und Verletzte zu versorgen. Weil die Autobahn gesperrt wurde, kam es zu kilometerlangen Staus. Die A10 war zwischen Rangsdorf und Schönefelder Kreuz in Richtung Frankfurt (Oder) gesperrt, die Gegenfahrbahn war passierbar. Schwere Unfälle polnischer Reisebusse gibt es immer wieder. Häufig sind der schlechte technische Zustand der Fahrzeuge, Übermüdung der Fahrer und überhöhte Geschwindigkeit die Ursachen.