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Chile - Hoffnung auf baldige Rettung

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Chile - Hoffnung auf baldige Rettung

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Die Rettung der verschütteten Bergleute in Chile macht weiter Fortschritte. Unter Applaus erreichten LKWs mit neuem Material die Unglücksstelle. Sie brachten Rohre, mit denen ein Tunnel für die Rettungskapsel gebaut werden soll.

Drei Bohrer sind im Einsatz, um Schächte zu schaffen, durch welche die Kapsel in die Tiefe und wieder zurück gelangen kann. Eine Stunde soll jede Fahrt dauern.

Aber die verschütteten Bergleute müssen sich noch mindestens einen Monat gedulden. Ein Angehöriger sagte, alle seien glücklich, diese Lastwagen mit den großen Rohren zu sehen.“Das bringt uns dem Ende des Dramas näher. Das sind die letzten Tage vor der Rettung unserer Angehörigen.”

Mit Spezialgondeln, die von der chilenischen Marine gebaut wurden, sollen die 33 verschütteten Bergleute aus rund 700 Metern Tiefe gerettet werden. Die Kumpels sind seit Anfang August verchüttet.

Ihnen drohen nach der Bergung erhebliche gesundheitliche Probleme. Laut Ärzten werde ihnen vor allem die Sonneneinstrahlung zu schaffen machen, aber es drohen auch Herzkreislaufprobleme.