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Neuer Schlag gegen die ETA

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Neuer Schlag gegen die ETA

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Die spanische Polizei hat sieben weitere mutmaßliche Mitglieder einer Unterorganisation der ETA festgenommen. Vor zwei Wochen waren bereits neun mutmaßliche Anführer festgenommen worden. 
 
Bei den Verdächtigen der heutigen Razzien handelt es sich um mutmaßliche Mitglieder der Gruppe Askapena. Sie gilt als der Arm der ETA, der für die Auslandspropaganda zuständig ist. Die Festgenommenen sollen Kontakte zu Untergrundorganisationen in Europa, den USA und Südamerika haben. So erhoffen sich die Fahnder durch die Operation auch mehr Informationen über Kontakte beispielsweise zu den kolumbianischen Farc-Rebellen. 
 
Die Razzien wurden in mehreren Städten im Baskenland und der Nachbarprovinz Navarra durchgeführt. Es ist die zweite große Festnahme, seit die ETA Anfang September einen Waffenstillstand verkündet hatte. An diesem Wochenende hatten ETA-Mitglieder in den Medien von einem unbefristeten Waffenstillstand unter bestimmten Bedingungen gesprochen.
 
Die spanische Regierung hatte skeptisch darauf reagiert.