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Dynastische Nachfolgeregelung in Nordkorea


Nordkorea

Dynastische Nachfolgeregelung in Nordkorea

Der jüngste Sohn des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Il ist auf dem Weg an die Führungsspitze des Landes. Auf einem Sonderparteitag wurde Kim Jong Un in das ZK der Arbeiterpartei berufen und zum Vizevorsitzenden der zentralen Militärkommission der Partei ernannt.

Damit ist Kim Jong Un praktisch zum Nachfolger seines Vaters gemacht worden. Kim senior wurde als Parteichef bestätigt. Er führt das Land seit dem Tod seines Vaters, des “ewigen Präsidenten” Kim Il Sung im Juli 1994. Die Fortdauer des quasi dynastischen Regimes ist somit geregelt. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA teilte mit, der Sonderparteitag sei “ein bedeutendes Ereignis, das den revolutionären Glauben und Willen aller Parteimitglieder, Soldaten und der Bevölkerung demonstrierte.”

Weiterhin ungelöst sind die in letzter Zeit heftigen Spannungen zwischen Nord- und Süd-Korea. Doch erstmals seit fast zwei Jahren führten die Streitkräfte beider Länder erstmals wieder Gespräche – im Grenzort Panmunjom. Südkorea hatte vor einigen Tagen dem Gesprächsvorschlag des kommunistischen Nachbarn zugestimmt – unter der Bedingung, dass die Versenkung eines südkoreanischen Kriegsschiffes im vergangenen März zur Sprache kommt. Bei dem Zwischenfall waren 46 Soldaten an Bord der Korvette getötet worden.

Südkorea verlangt eine Entschuldigung, Nordkorea bestreitet eine Verwicklung. Dem Vernehmen nach gab es bei dem Treffen keine Fortschritte.

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