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Lebenszeichen von Geiseln in Niger

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Lebenszeichen von Geiseln in Niger

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Zwei Wochen nach ihrer Entführung ist ein erstes Lebenszeichen von fünf französischen und zwei afrikanischen Geiseln in Niger aufgetaucht: Fotos und eine Sprachaufnahme wurden im Nachrichtensender Al-Dschasira und im Internet veröffentlicht. Darin erklären die Geiseln, dass sie sich in der Gewalt der Organisation Al-Kaida im islamischen Maghreb befänden.

Sie waren in der Nacht vom 15. zum 16. September in Arlit im Norden von Niger gekidnappt worden und werden heute in Mali vermutet. Es handelt sich um Mitarbeiter französischer Firmen, darunter Areva, die in Niger Uran abbaut.

Die französische Regierung wertete die Aufnahmen als Hoffnungsschimmer, dass die Geiseln noch am Leben sind – auch wenn das Entstehungsdatum der Aufnahmen nicht bekannt ist. Sie sei bereit zu Verhandlungen mit den Entführern.