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Correa wieder frei

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Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa ist nach der Befreiung aus der Gewalt meuternder Polizisten im Präsidentenpalast in der Hauptstadt Quito eingetroffen. Tausende Anhänger erwarteten ihn auf dem zentralen Platz Plaza Grande. In einer flammenden Ansprache beklagte er, es sei “völlig unnötig ecuadorianisches Blut vergossen” worden. Correa rief die Menschen zu einer Schweigeminute für die Opfer auf. Die Zahl möglicher Opfer war zunächst unklar. Eine Sondereinheit des Militärs hatte ihn zuvor aus einem Polizei-Hospital befreit. Dort hatten Polizisten ihn fast zwölf Stunden lang festgehalten. Der Staatschef war am Morgen in das Krankenhaus gebracht worden, nachdem er von wütenden Polizisten angegriffen worden war. Sie protestierten gegen befürchtete Gehaltskürzungen. Correa dankte er seinen Anhängern, die für ihn demonstriert, sowie den südamerikanischen Staatschefs, die ihm Unterstützung zugesagt hatten. Der linksgerichtete Staatschef warf den Polizisten und dem früheren Präsidenten Lucio Gutierrez vor, einen Umsturz zu betreiben und verhängte den Ausnahmezustand.