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Spritfresser und Stromschlucker auf dem Pariser Autosalon

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Spritfresser und Stromschlucker auf dem Pariser Autosalon

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Der Pariser Autosalon (02/10 – 17/10) steht unter Strom: Unter den rund 100 Neuigkeiten sind die ersten echten Elektroautos, Emission Null CO2. Zum Beispiel gibt’s den Peugeot Ion: klein, einfach zu bedienen und mit einem Radius von 150-Kilometern.

Philippe Barriac, Peugeot:
“Dieses Auto fährt sich noch einfacher als eines mit Automatik-Getriebe. Es gibt ein Gaspedal, ein Lenkrad, ein Bremspedal und das war’s. Gangschaltung und Getriebe – Fehlanzeige.”

Die Preise sind nach wie vor alles andere als elektrisierend: 35.000 Euro für einen Ion, bzw. 500 Euro Monatsiete. Und Experten vermissen die nötige Infrastruktur.

Branchenbeobachter Laurent Meillaud:
“Mit einem Elektro-Auto ist alles anders. Sie müssen Steckdosen installieren. Das Fahren ist auch eine Wissenschaft für sich, denn die Reichweite der Batterie ist ein rein theoretischer Wert. Wer sein Auto heizen oder kühlen will, muss schneller an die Steckdose.”

Mit einem Hybrid-Auto wäre das nicht passiert – zu sehen ist etwa der erste Elektro-Diesel-Hybrid.

Ein weiterer Trend heißt “klein aber fein”: kleinere, oder bei gleicher Größe stärkere Motoren, weniger umweltschädlich.

Serge Rombi, euronews:
“Elektroauto, Hybride – Traumautos sehen immer noch anders aus. Dieser Lamborghini Prototyp zum Beispiel heißt “Il Sesto Elemento” und wiegt weniger als 1000 Kilo, wegen der Kohlefaser. 570 PS – das heißt von 0 auf 100 in … 2,5 Sekunden.”