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Südamerikas Regierungschefs hinter Correa

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Südamerikas Regierungschefs hinter Correa

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In einer Dringlichkeitssitzung hat die Union der südamerikanischen Nationen (UNASUR) die Ausschreitungen von Polizisten in Ecuador gegen Präsident Raffael Correa scharf verurteilt.

Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner freute sich öffentlich, daß Correa die Befreiung heil überstanden hat:

“Wir hatten ihn gerade am Telefon. Die Situation in Ecuador ist unter Kontrolle.”

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich beunruhigt.

Die US-Regierung sicherte der Regierung Correa ihre “volle Unterstützung” zu, US-Außenministerin Hillary Clinton bedauerte “Gewalt und Gesetzlosigkeit”.

Half nichts. Venezuelas Präsident Hugo Chávez fühlte sich an düstere Stunden zuhause erinnert:

“Hinter diesen Gruppen von Polizisten und Soldaten stecken die dunklen Handlanger des Imperialismus, der extremen Rechten Equadors und der Vereinigten Staaten. Mit diesen Polizisten haben sie das Gleiche gemacht wie in Venezuela.”

Die UNASUR-Staatschefs stellten klar, dass sie weitere Unruhen nicht tatenlos hinnehmen würden.

Ihre Außenminister sollen zur Unterstützung nach Quito aufbrechen, noch heute.

Das Auswärtige Amt in Berlin empfiehlt allen Bundesbürgern in Ecuador, Protestveranstaltungen im ganzen Land “unbedingt zu meiden”. Vor Reisen nach Ecuador sei das Reisebüro zu befragen.