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ASEM: Regionale Konflikte und Menschenrechtsfragen

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ASEM: Regionale Konflikte und Menschenrechtsfragen

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Überschattet von internationalen Terrorwarnungen sind an diesem Montag 46 europäische und asiatische Staaten zum achten ASEM-Gipfel zusammengekommen. Doch die Erwartungen an das alle zwei Jahre stattfindende Treffen schätzen Beobachter als eher gering ein. Dominiert wurde der erste Gipfeltag von strittigen Menschenrechtsfragen zwischen Ost und West und regionalen Konflikten wie den japanischen und chinesischen Besitzansprüchen auf die unbewohnten Senkaku-Inseln.

Auf dem ASEM-Treffen wollen die Europäer Druck auf China ausüben, damit Peking seine Währung nicht mehr künstlich schwach hält, um die chinesischen Exporte zu fördern.

Neben Währungssicherheit und Handelsfragen kreisen die Themen weiter um Maßnahmen gegen den Klimawandel sowie die Präsenz beim Internationalen Währungsfonds.

Der ASEM-Gipfel wird an diesem Dienstag Abend zu Ende gehen, am Mittwoch schließen sich zwei bilaterale Treffen zwischen der EU mit China einerseits und mit Südkorea andererseits an.

Überschattet wurde der ASEM-Auftakt von Terrorwarnungen in Europa. Die USA und Japan rieten von Reisen nach Frankreich und Deutschland ab.