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Griechische Wirtschaft schrumpft auch nächstes Jahr


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Griechische Wirtschaft schrumpft auch nächstes Jahr

Düster ist nicht nur der Himmel über Athen – düster sind auch die ökonomischen Aussichten für Griechenland: Die Wirtschaft wird laut dem Budgetentwurf der Regierung für 2011 im kommenden Jahr zum dritten Mal in Folge schrumpfen, und zwar um 2,6 Prozent. Für dieses Jahr rechnet Griechenlands Regierungschef Giorgos Papandreou mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um vier Prozent. Die Staatseinnahmen sollen im nächsten Jahr um 8,2 Prozent steigen. Allerdings werden auch die Ausgaben wegen höherer Zinszahlungen nach oben gehen, nachdem sie dieses Jahr um 7,6 Prozent gesenkt werden sollen.

Dennoch hat die Sorge um Griechenland an den Börsen etwas nachgelassen, und das hat einen guten Grund: Denn Unterstützung erhält das Land nun aus China. Dessen Regierungschef Wen Jiabao sagte seinem griechischen Kollegen bei einem Besuch in Athen zu, griechische Staatsanleihen zu kaufen. Tatsächlich hat China auch eigene Interessen: Insgesamt wurden nicht weniger als elf Kooperationsabkommen zwischen chinesischen und griechischen Unternehmen unterzeichnet, unter anderem in den Bereichen Schiffahrt und Tourismus.

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