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UN-Klimachefin ruft Länder zum Handeln auf

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UN-Klimachefin ruft Länder zum Handeln auf

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Auf der UN-Konferenz im chinesischen Tianjin zum Kampf gegen die Erderwärmung hat UN-Klimachefin Christiana Figueres die Regierungen der Welt zum Handeln aufgerufen.
Mit großer Geste drückte sie einen Stempel auf die Große Klimamauer Chinas, dessen Aufschrift lautete: “Wenn alle entschlossen sind, können wir alles gewinnen.“ 
 
Die sechstägige Konferenz in der Hafenstadt soll den Weltklimagipfel im mexikanischen Cancún in zwei Monaten vorbereiten. Angesichts der Differenzen zwischen den Ländern wird dort kein rechtlich bindendes Abkommen erwartet. Figueres sagte, es werde lediglich darum gehen, in Cancun “Eckpunkte” zu identifizieren.
 
Es ist das erste Mal, dass China Gastgeber einer internationalen Konferenz im Rahmen der
UN-Klimakonvention ist. Das aufstrebende Riesenreich ist nicht gerade als Vorreiter bei den internationalen Klimaschutzbemühungen bekannt.
Vielmehr wehrt sich das Land mit dem weltweit höchsten Treibhausgas-Ausstoß seit Jahren dagegen, seine klimaschädlichen Emissionen zu verringern.