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Präsidentschaftswahl in Brasilien - Lulas Favoritin verpasst absolute Mehrheit

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Präsidentschaftswahl in Brasilien - Lulas Favoritin verpasst absolute Mehrheit

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Bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat Lulas Kandidatin Dilma Rousseff die absolute Mehrheit im ersten Wahlgang verpasst.

Der Wahlkampf um das höchste Amt im fünftgrößten Land der Erde wird nun bis zur Stichwahl am 31. Oktober fortgesetzt.

“Ich stelle mich dem zweiten Wahlgang mit viel Kraft und Energie. Bis dahin kann ich mein Programm detaillierter vermitteln, meine Projekte vorstellen, gegen Armut kämpfen und das Land weiterentwickeln.”

Rousseffs Herausforderer in der Stichwahl ist der Ex-Gouverneur von São Paulo, José Serra. Er schaffte es bereits 2002 in die Stichwahl, in der er gegen den nun scheidenden Präsidenten Lula da Silva verlor.

Jüngsten Auszählungen zufolge erhielt Rousseff am Sonntag über 46 Prozent der Stimmen, Serra knapp 33 Prozent und die Grünen-Kandidatin Marina Silva über 19 Prozent.

Grund für die Stichwahl ist nicht zuletzt das überraschend starke Abschneiden der Grünen-Kandidatin. Da sie selbst nicht daran teilnehmen kann, buhlen die beiden Erstplatzierten nun um die Wählerstimmen Silvas.