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Chile: Kumpel kommen möglicherweise bald frei

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Chile: Kumpel kommen möglicherweise bald frei

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Die seit zwei Monaten in einer chilenischen Gold- und Kupfermine eingeschlossenen Bergleute kommen möglicherweise in den nächsten zehn Tagen frei.

Chiles Präsident sagte am Montag, man stünde kurz vor der Bergung der 33 Kumpel. Einen genauen Termin nannte er zwar nicht, er hoffe aber, die Bergleute kämen vor dem Beginn seiner Europa-Reise am 15. Oktober frei.

Die Verschütteten harren seit Anfang August in 700 Meter Tiefe aus. Mit drei Bohrern graben die Rettungskräfte einen Weg zu den Eingeschlossenen. Die Arbeiten kommen rascher voran als zunächst angenommen.

Unterdessen haben in der Stadt Copiago Hunderte Minenarbeiter protestiert. Sie fordern ihr Gehalt für die zweite Septemberhälfte sowie andere offene Vergünstigungen von der Minengesellschaft.

Seit dem Unglück Anfang August sind 260 Minenarbeiter arbeitslos. Die Minengesellschaft sagt jedoch, sie habe kein Geld, um die Arbeiter zu bezahlen. Die Rettungsarbeiten werden deshalb von der staatlichen Minengesellschaft durchgeführt.