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EU gegen China - droht ein Währungskrieg

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EU gegen China - droht ein Währungskrieg

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Als Handelspartner können die Eu und China nicht aufeinander verzichten. Was liegt also näher, als in Brüssel auf den EU-Asien-Gipfel den Austausch in kleiner Runde folgen zu lassen. Mit dem gleichen Streitthema. Seit im Juni die feste Anbindung des Yuan an den Dollar aufgehoben wurde, verlor die chinesische Währung gegenüber dem Euro 9,4 Prozent. Verlierer dieser Entwicklung ist logischerweise die
europäische Exportwirtschaft.
Jean-Claude Juncker fand als Präsident der eurogroup deutliche Worte: “ Wir denken, dass der Erfolg des europäischen Aufschwungs auch im Interesse Chinas liegt. Wir drücken unsere Besorgnis aus angesichts der jüngsten Spekulationen über einen möglichen ´Währungskrieg´. Das wäre für beide Seiten ebenso schädlich wie jede Form von Handelsprotektionismus.”

China wird seit Jahren vorgeworfen, seine Ausfuhren durch künstliche Unterbewertung der eigenen Währung zu verbilligen.
Die EU ist für China der größte Exportmarkt.
In der großen politischen Abschlußerklärung war bei Menschenrechten Birma beim Namen genannt worden. Zu China blieb der Text allgemein.
Man beschränkte sich auf allgemeine Bekundungen zur Verantwortung für ein Klima in den Beziehungen, das den Herausforderungen der Wirtschaftskrise angemessen sei.