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IWF warnt: Finanzbranche noch sehr instabil

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IWF warnt: Finanzbranche noch sehr instabil

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Das weltweite Finanzsystem ist noch weit von einer Stabilisierung entfernt: Zu diesem Schluss kommt der Internationale Währungsfonds in seinem jüngsten Bericht. Vor wenigen Tagen hatte IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn bereits erklärt, dass die Krise noch nicht vorbei sei, und der Bericht bestätigt dies, wobei er die Finanzbranche als “Achillesferse der Konjunkturerholung” bezeichnet. So seien Banken noch immer anfällig für Schocks, die die Börsen erschüttern könnten, und die Konjunktur könnte schnell von einer guten Entwicklung in eine neuerliche Krise rutschen. Daher fordern die IWF-Experten weitere Reformen, um Turbulenzen an den Märkten zu vermeiden.

Denn die Finanzkrise kam die Internationale Gemeinschaft teuer zu stehen: Mit rund 1,6 Billionen Euro bezifferte der IWF die Kosten, die für das Finanzsystem entstanden sind.