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Tote bei Unwettern in Nord- und Mittelitalien

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Tote bei Unwettern in Nord- und Mittelitalien

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Bei heftigen Unwettern in Nord- und
Mittelitalien sind drei Menschen ums Leben gekommen. Drei Chinesinnen
ertranken in einer Unterführung im toskanischen Prato, zwei davon in ihrem Auto. Die Dritte
wurde außerhalb des Wagens entdeckt. Sie hatte offenbar versucht, vor den schlammigen Fluten zu fliehen. Alle drei arbeiteteten, wie viele andere Zuwanderer, in der Textilindustrie, für die die Stadt bekannt ist.

Auch das norditalienische Ligurien wurde von starkem Regen und Sturm heimgesucht, vor allem in den Regionen um Genua und Savona. In Genua kam es zu Erdrutschen. In vielen Orten gab es Überschwemmungen.

“Innerhalb von drei Minuten ging uns das Wasser bis hierhin, deshalb rannten wir die Treppe hoch.”

“Jüngeren ging das Wasser bis hier, aber ihnen wurde schnell geholfen.”

In Ligurien konnte der italienische Zivilschutz inzwischen Entwarnung geben.