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Reinfeldt will keine Stimmen von Rechtspopulisten

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Reinfeldt will keine Stimmen von Rechtspopulisten

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Trotz fehlender Mehrheit will sich Schwedens Ministerpräsident Frederik Reinfeldt nicht von den Rechtspopulisten abhängig machen. Das sagte er bei der feierlichen Eröffnung des neuen Reichstags in Stockholm. Dort stellen die Rechtspopulisten 20 von 349 Abgeordneten.

Reinfeldt aber brachten sie damit um die Regierungsmehrheit. Nun hofft er mit seiner bürgerlichen Vier-Parteien-Koalition auf Unterstützung der Grünen. Im Kabinett wurden viele Ressorts neu verteilt. Außenminister Carl Bildt und Finanzminister Anders Borg behielten ihre Ämter.

Bereits am Montag hatten mehrere tausend Schweden gegen die Rechtspopulisten demonstriert. Deren Abgeordneten sorgten sogleich für einen Eklat. Als in der Festmesse zur Parlamentseröffnung für eine humane Behandlung von Flüchtlingen gepredigt wurde, verließen sie den Gottesdienst.