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Schwellenländer treiben Weltwirtschaft an

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Schwellenländer treiben Weltwirtschaft an

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China ist einer der Motoren der Weltkonjunktur: Zu diesem Schluss kommt der Internationale Währungsfonds in seinem Weltwirtschaftsausblick. Denn die Schwellen- und Entwicklungsländer sind es, die mit ordentlichen Wachstumsraten die globale Konjunktur im laufenden Jahr vorantreiben. Nicht nur China zählt zu diesen aufstrebenden Staaten, auch Russland mit seinem Bauboom in Moskau gehört dazu, ebenso Indien. Sie alle warten mit Wachstumsraten auf, von denen die Industriestaaten nur träumen können: Während die EU nur ein Wachstumsplus von 1,7 Prozent verzeichnet und die USA mit 2,6 Prozent kaum besser dastehen, trumpft Russland mit einem Plus von 4 Prozent auf, Indien mit 9,7 und China gar mit 10,5 Prozent.

Unter anderem die hohen Schulden sind es, die die Industriestaaten bremsen, meint der IWF, aber auch der Finanzsektor sei noch nicht ausreichend neu geordnet. Im Gegenteil: Die Banken stellen laut den Experten ein Risiko für das Wachstum dar. Insgesamt soll die Weltwirtschaft 2010 um 4,8 Prozent zulegen, 2011 um 4,2 Prozent.