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Japan will weiter am Devisenmarkt intervenieren

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Japan will weiter am Devisenmarkt intervenieren

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Einen Tag bevor die Finanzminister der G7 in Washington über Maßnahmen gegen einen befürchteten Währungskrieg beraten, hat Japan Öl ins Feuer gegossen: Der japanische Finanzminister erklärte, sein Land werde weiterhin am Devisenmarkt intervenieren, sollte dies nötig sein. Allerdings werde man nicht versuchen, den Yen auf ein bestimmtes Niveau zu bringen, daher seien zuletzt auch keine Eingriffe erfolgt.

Tokio hatte mit massiven Dollarkäufen versucht, den Höhenflug des Yen zu stoppen. China steht ebenfalls in der Kritik. Peking wird vorgeworfen, den Yuan künstlich niedrig zu halten. Und auch andere Schwellenländer versuchen, mit der Abwertung der eigenen Währung ihre Wirtschaft zu stützen.

IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn wirbt daher in Washington für ein Forum, in dem die wichtigsten Staaten zusammenkommen und über die Wechselkurse debattieren sollten.