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Tote bei Selbstmordanschlägen in Karachi

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Tote bei Selbstmordanschlägen in Karachi

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In der pakistanischen Hafenstadt Karachi sind bei zwei Selbstmordanschlägen mindestens acht Menschen getötet und mehr als 60 verletzt worden. Zwei Selbstmordattentäter zündeten kurz hintereinander in einem Sufizentrum zwei Sprengsätze. Im Abdullah-Shah-Ghazi-Mausoleum hielten sich zum Zeitpunkt der Anschläge hunderte Gläubige zum Gebet auf. Zu dem Anschlag bekannten sich die Taliban. Sie beschuldigen die Anhänger des Sufismus, einer islamischen Strömung mit mystischen Traditionen und Riten, gegen die Taliban zu sein und mit der Regierung in Islamabad zusammenzuarbeiten. Auch die Serie von Angriffen auf NATO-Nachschubkonvois reißt nicht ab. In Pakistan setzten Bewaffnete erneut Tanklastwagen in Brand. Bei mehreren solcher Angriffe mit Gütern für die Internationale Schutztruppe in Afghanistan wurden seit Freitag über 100 Fahrzeuge zerstört, sechs Menschen starben.