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Warten in der Wüste - Chile fiebert Verschütteten entgegen

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Warten in der Wüste - Chile fiebert Verschütteten entgegen

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Alles ist bereit, sie können hochkommen: In Chile hat sich der rettende Bohrer bis knapp an die Kumpel vorgearbeitet, die seit mehr als zwei Monaten in rund 700 Meter Tiefe festsitzen.

Am Wochenende werden in der Wüste rund 800 Kilometer nördlich der Hauptstadt Santiago bis zu 2000 Journalisten und Medienmitarbeiter aus aller Welt erwartet.

Chiles Bergbauminister Laurence Golborne:

“Wir haben die Bohrer wieder angeworfen und hoffen, dass wir so etwa am Samstag Kontakt bekommen – das hängt davon ab, ob wir am Schlagbohrer etwas austauschen müssen oder nicht.”

Möglich, dass nach dem Durchbruch aus Sicherheitsgründen Stahlröhren in den Schacht eingelassen werden müssen.

Sicherheit geht vor: Die Netzhaut der Geretteten kommt nach Wochen des Maulwurfdaseins zum Schutz hinter eine Sonnenbrille.

Ein Lazarett ist fast fertig, und für den Transport der 33 in ein Krankenhaus in der Stadt Copiapó stehen fünf Hubschrauber bereit.

Dass es erst wird, haben selbst die Friseure im Städtchen Copiapó bereits gemerkt – einige Ehefrauen haben schon mal kräftig in ihre Schönheit investiert.