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624 Meter: Rettungsbohrung erreicht Kumpel

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624 Meter: Rettungsbohrung erreicht Kumpel

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Erleichterung in Chile: Der Bohrer hat die eingeschlossenen Bergleute erreicht, in 624 Metern Tiefe. Nun wird der Schaft untersucht. Eventuell muss er an einigen Stellen mit Eisen gesichert werden. Erst dann können die Männer einer nach dem anderen heraufgezogen werden. Als frühestes Datum gilt der kommende Dienstag, ein Feiertag in Chile.

“Es ist kurios”, sagt Chiles Bergbauminister Laurence Goldborne, “33 Tage brauchten wir, um das Loch zu bohren, um die 33 Bergleute zu befreien. Aber wir haben noch viel zu tun, und wir müssen viel Vorsicht walten lassen.”

Plan B hat das Rennen gemacht. Schramm T130 stellte sich als der schnellste von drei Bohrern heraus. Er bohrte zunächst einen schmalen Schaft, der dann auf knapp 70 Zentimeter verbreitert wurde.

Seit 65 Tagen sind die Männer eingeschlossen, die ersten zweieinhalb Wochen hatten sie nur etwas Thunfisch gegessen. Zum Aufstieg werden sie in drei Gruppen eingeteilt: die Ruhigen zuerst, dann die Schwächeren, zum Schluss die Stärksten.