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Ethnic Profiling in der EU

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Ethnic Profiling in der EU

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Minderheiten in der Europäischen Union werden häufiger von der Polizei kontrolliert. Das bestätigen nun Untersuchungen der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte.

In zehn Ländern wurden 23.500 Menschen, die einer Minderheit angehören oder eingewandert sind, parallel zur mehrheitlichen Bevölkerung befragt.

Demnach werden Roma in Griechenland durchschnittlich sechs Mal pro Jahr kontrolliert, während Griechen insgesamt zwei mal angehalten werden.

In Italien müssen 90 Prozent der Afrikaner ihre Papiere vorzeigen.

Wenn die Entscheidung, ob eine Person kontrolliert wird, hauptsächlich ethnische oder religiöse Gründe hat, wird von einem diskriminierenden Profiling gesprochen, erinnert die Wiener Agentur.

Von den 27 EU-Staaten ist Großbritannien das einzige Land, das systematisch die Anzahl und die Ergebnisse von Kontrollen sammelt und registriert.