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Europäische Umweltexperten untersuchen Giftschlamm

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Europäische Umweltexperten untersuchen Giftschlamm

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EU-Umweltexperten haben in Ungarn ihre Arbeit aufgenommen, um das Land im Kampf gegen die Giftschlammwelle zu unterstützen. Zum Europäischen Zivilschutz-Team gehören Experten aus Frankreich, Belgien, Schweden, Deutschland und Österreich. Insgesamt hatten zehn EU-Staaten ihre Hilfe angeboten.

Von Brüssel aus wird der Einsatz kontrolliert. Peter Billing vom Europäischen Zivilschutz erklärte, “zur Zeit haben wir gleich nebenan ein Treffen mit unseren Umweltspezialisten; wie Sie wissen, handelt es sich hier vor allem um eine Umweltkatastrophe. Wir untersuchen die Konsequenzen für die Umwelt und werden dann dem Katastrophenmanagement gezielte Ratschläge geben.”

euronews-Reporter Sergio Cantone überzeugte sich im Brüsseler Zentrum von der Zusammenarbeit mit den Experten. Er sagte, “es gibt neue, recht positive Nachrichten, die den Verschmutzungsgrad der Donau betreffen. Es bleiben allerdings noch einige Probleme, die die ungarische Regierung bewältigen muss, indem sie vom Zentrum des Europäischen Zivilschutzes unterstützt wird.”

Nach den fünf europäischen Experten wird auch EU-Kommissionschef José Manuel Barroso an diesem Dienstag nach Ungarn reisen, um eine vorläufige Bilanz nach dem Unglück im Aluminiumwerk zu ziehen. Aus Brüssel verlautete, dass eine Verschärfung der Gesetze zu Industrieabfällen nicht ausgeschlossen wird.