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Krawalle begleiten erste Gay Pride Parade in Belgrad

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Krawalle begleiten erste Gay Pride Parade in Belgrad

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Bei der erste Schwulenparade in Serbiens Hauptstadt Belgrad ist es zu schweren Krawallen gekommen. Etwa 1000 Menschen hatten sich zur Gay Pride Parade versammelt, geschützt von rund 5000 Polizisten, weil rechtsextreme Gruppierungen zu Gewalt gegen die Homosexuellen aufgerufen hatten. Bischöfe der serbisch-orthodoxen Kirche hatten die Verhinderung des Umzuges gefordert. Zum Teil angeführt von Geistlichen lieferten sich mehrere Tausend Rechtsextreme Straßenschlachten mit der Polizei, plünderten Geschäfte, demolierten Autos und setzen Gebäude in Brand. Mehr als 100 Polizisten seien verletzt worden, hieß es aus den Krankenhäusern. Die Polizei nahm mehr als 100 Randalierer fest. Vergangenes Jahr war die Schwulenparade nach Drohungen abgesagt worden.