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Palästinenser lehnen Israels Bedingung für Naustopp ab

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Palästinenser lehnen Israels Bedingung für Naustopp ab

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Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Palästinensern einen neuen Baustopp im Westjordanland angeboten, falls sie Israel als Heimat des jüdischen Volkes anerkennen. Ein auf zehn Monate befristeter Baustopp in den israelischen Siedlungen im Westjordanland war vor zwei Wochen abgelaufen. Vor dem Parlament sagte Netanjahu, dass die Palästinenser Israel als jüdischen Staat anerkennen müssten, bevor er bereit sei, sein Kabinett um eine Verlängerung des Moratoriums zu bitten. Der Sprecher von Palästinenserpräsident Mahmut Abbas, Nabil Abu Rudeineh, lehnte die Forderung umgehend ab. Es gebe keinen Zusammenhang zwischen dieser Forderung des israelischen Ministerpräsidneten und den Verhandlungen. In Silwan im arabischen Ostjerusalem kam es wegen jüdischer Siedlungsaktivitäten erneut zu Auseinandersetzungen zwischen palästinensischen Jugendlichen und der Polizei. Die Jugendlichen warfen mit Steinen, die Polizei setzte Tränengas und Blendgranaten ein. Mehrere Jugendliche wurden festgenommen, über Verletzte gab es zunächst keine Angaben.