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Clinton fordert Reformen in Bosnien-Herzegowina

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Clinton fordert Reformen in Bosnien-Herzegowina

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US-Außenministerin Hillary Clinton ist in Sarajevo zu Gesprächen mit dem dreiköpfigen Staatspräsidium von Bosnien-Herzegowina zusammengetroffen. Ihm gehören der Muslim Bakir
Izetbegovic, der Serbe Nebojsa Radmanovic und der Kroate Zeljko Komsic an. Clinton forderte eine Verfassungsreform für das zerstrittene Land, um daraus einen funktionsfähigen Staat zu machen.
Vor Studenten der Universität Sarajevos sagte Clinton, sie glaube an die Zukunft Bosnien-Herzegowinas. An eine Kultur, die Teil Europas sei, Teil der transatlantischen Gemeinschaft und daran, dass die Studenten Teil einer Nation seien, die zusammen das Leben aller Menschen verbessere. Eine Kooperation zwischen den Volksgruppen sei allerdings die Voraussetzung, um sich der NATO und einer Mitgliedschaft in der EU zu nähern, so Clinton. Sie wird ihre dreitägige Balkantour in Belgrad und anschließend im Kosovo fortsetzen. Danach wird die US-Außenministerin in Brüssel erwartet.