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Franzosen mobilisieren sich, Züge bleiben stehen

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Franzosen mobilisieren sich, Züge bleiben stehen

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Und noch einmal sind es mehr geworden – an diesem Dienstag haben hunderttausende Menschen in Frankreich gegen die Rentenpläne der Regierung protestiert. Flug- und Schienenverkehr waren stark beeinträchtigt.
Es ist bereits der dritte Streik- und insgesamt vierte Aktionstag seit Anfang September. Die Zahlen variieren diesmal zwischen 500.000 und 3 Millionen Teilnehmern.

Am Vorabend nahm nach der Nationalversammlung auch der Senat die Änderungen zum Renteneinstiegsalter in einer ersten Runde an. Die besagen, dass Menschen, die bereits länger als 40 einhalb Jahre gearbeitet haben, frühestens mit 62 in den Ruhestand gehen können – und nicht schon mit 60. Die volle Rente soll es erst mit 67 und nicht wie momentan mit 65 Jahren geben.

Laut mehrerer Umfragen steht mehr als die Hälfte der Franzosen hinter den Streikenden, auch wenn zahlreiche Flüge, U-Bahnen und Züge ausfielen – nur zwei von drei Hochgeschwindigkeitszügen TGV verließen die Bahnhöfe.

Die Franzosen nahmen’s gelassen und versuchten, auf alternativen Transportmitteln eine gute Figur zu machen.