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Pfizer schluckt King Pharmaceuticals

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Pfizer schluckt King Pharmaceuticals

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Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer wächst weiter, indem er sich seinen Konkurrenten King Pharmaceuticals einverleibt. Pfizer kauft den Schmerzspezialisten für umgerechnet 2,6 Milliarden Euro in bar. Das sind 10,5 Euro pro Aktie – ein Aufschlag von 40 Prozent gegenüber dem Schlusskurs der King-Aktie vom Montag.

Von der Übernahme erhofft sich Pfizer Einsparungen von knapp 145 Millionen Euro pro Jahr – auch wenn King Pharmaceuticals für Pfizer nur ein kleiner Fisch ist. Zum Vergleich: Der Umsatz von King im Vorjahr betrug 1,3 Milliarden Euro, jener von Pfizer 36 Milliarden. Dennoch steht Pfizer ständig unter Druck. Im kommenden Jahr entfällt der Patentschutz für mehrere Medikamente. Mit der Übernahme kann Pfizer neue Präparate auf den Markt bringen und dadurch den Umsatzverlust abfedern.