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Grünes Licht für Verkauf des FC Liverpool

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Grünes Licht für Verkauf des FC Liverpool

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Die Fans des FC Liverpool haben allen Grund zum Feiern, ebenso wie das Management. Der Londoner High Court hat entschieden, dass der traditionsreiche Club an das US-Konsortium New England Sports Ventures, kurz NESV, verkauft werden darf. NESV ist der Eigentümer des Profi-Baseballclubs Boston Red Socks. 343 Millionen Euro bieten die Amerikaner, aber bis jetzt stemmten sich die derzeitigen Eigentümer des FC Liverpool gegen den Verkauf, da ihnen das Gebot zu niedrig ist.

Der Richterspruch ist ganz im Sinne der Royal Bank of Scotland. Sie ist der Hauptgläubiger des Clubs, der bei ihr mit fast 230 Millionen Euro in der Kreide steht. Am Freitag wird der Kredit fällig, weshalb die Bank auf einen zügigen Verkauf drängt. Denn kann der FC Liverpool das Geld nicht aufbringen, muss er Insolvenz anmelden. Das wiederum hätte einen Abzug von neun Punkten in der Premier League zur Folge.

Der große Unbekannte in der Gleichung ist der Geschäftsmann und Milliardär Peter Lim aus Singapur. Auch er hat Interesse an dem Club und stockte sein Angebot kürzlich auf 366 Millionen Euro auf. Lim ist laut dem Forbes-Magazin der achtreichste Mann Singapurs. Er besitzt mehrere Sportklubs sowie Restaurants und Bars und hält Anteile am Modelabel FJ Benjamin.