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Psychologische Langzeitfolgen nach Minenunglücken

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Psychologische Langzeitfolgen nach Minenunglücken

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Zahlreiche Nachrichtenstationen in der ganzen Welt haben ihre Programme unterbrochen und live nach Chile geschaltet. Banges Mitfiebern auch im australischen Fernsehen.

Dort verfolgten zwei Männer die Ereignisse besonders aufmerksam: Brant Webb und Todd Russel waren vor vier Jahren selbst zwei Wochen lang in einer Mine eingeschlossen. Webb meinte, “ich kann mich in sie hineinfühlen. Nun ist er endlich mit seinem Sohn und seiner Frau vereint. Das ist das beste, was dir je passieren kann.” Russel fügte hinzu, “sie mussten soviel durchmachen, das muss man sich wie ein olympisches Rennen vorstellen. Das wird noch Folgen haben.” Webb ergänzte, “dass du von den Angehörigen getrennt wurdest, wird sich auf dein Leben auswirken….”

Psychologen zu Folge werden viele Bergleute nach Unglücken dieser Art vermutlich jahrelang an Stresssymptomen leiden, wenn der Medienrummel längst abgeebbt ist.