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Das glückliche Ende einer beispiellosen Rettungsaktion

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Das glückliche Ende einer beispiellosen Rettungsaktion

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Der letzte der eingeschlossenen Bergleute in Chile ist erfolgreich aus der Gold- und Kupfermine San Jose befreit worden.

Luis Urzua, der 54-jährige Schichtleiter, kam wie schon zuvor seine 32 Kollegen gesund aus der Rettungskapsel, die die Kumpel aus über 600 Metern Tiefe wieder an die Oberfläche brachte.

Anschließend wurden auch noch die fünf Rettungskräfte, die sich während der Bergung der Mineros unter Tage befanden, aus der Grube gefahren.

Die Bergung der Kumpel verlief reibungslos, zur grossen Freude der Rettungskräfte, der Offiziellen, sowie der Angehörigen.

Urzua hatte unter Tage das Kommando übernommen, vor allem in den ersten schwierigen 17 Tagen, als die Kumpel auf sich alleine gestellt nur in Abständen von 48 Stunden ihre Essensvorräte einnahmen.

Chiles Präsident Sebastian Pinera bedankte sich bei Urzua und nannte ihn ein Vorbild für Zusammenhalt und Teamgeist, von dem das ganze Land aber auch die Welt etwas lernen könnte.

Am Ende eines kurzen Gespräches mit Urzua ließ Pinera die chilenische Nationalhymne anstimmen.