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Medienmagnet Copiapo

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Wenn im chilenischen Copiapo wieder Normalität einkehrt, werden sie längst verschwunden sein: die Journalisten. An die 2000 waren vor Ort und berichteten von ihren temporären Arbeitsplätzen aus rund um die Uhr über die Rettung der verschütteten Bergleute. Sie verfolgten Helfer und Angehörige auf Schritt und tritt, sie lieferten die Bilder, die um die Welt gingen. Selbst die abgebrühtesten Journalisten ließ die Rettungsaktion nicht unberührt. So bekannte ein Korrespondet des japanischen Senders Fuji-TV:
“Ich empfinde es als große Ehre hier zu sein und über dieses großartige, historische Ereignis zu berichten.”
Die wachsende Anzahl der Menschen vor Ort, darunter auch die Präsidenten Chiles und Boliviens, machten auch Sicherheit zu einem Kernthema.
Aber trotz des Menschenauflaufs kam es Polizeiangaben zufolge zu keinerlei Zwischenfällen. Die Polizisten selbst wurden sogar zu Bildmotiven.