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Wortscharmützel bei Ahmadinedschads Besuch im Libanon

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Wortscharmützel bei Ahmadinedschads Besuch im Libanon

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Am zweiten Tag seines umstrittenen Staatsbesuchs im Libanon ist der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Donenrstagmorgen mit Vertretern der verschiedenen Bevölkerungsgruppen des Libanon zusammengetroffen. Bei der Begegnung griff Ahmadinedschad Israel erneut an. Der Holocaust diene als “Entschuldigung für die Besetzung unserer Region” sagte Ahmadinedschad.

Auf dem Tagesprogramm steht ein Besuch in den schiitischen Hochburgen im Südlibanon. Dieser Programmpunkt wird von Israel schärfstens kritisiert: “Iran dominiert durch seinen Stellvertreter, die Hizbollah, den Libanon und hat damit jede Chance für Frieden zerstört, den Libanon zu einem iranischen Satelliten gemacht und zu einem Umschlagplatz des regionalen Terrors und der Instabilität”, erklärte Regierungssprecher Mark Regev wenige Stunden vor dem Besuch Ahmadinedschads im Südlibanon.

Vor dem Besuch des iranischen Präsidenten sind die Sicherheitsmaßnahmen an der libanesisch-israelischen Grenze verschärft worden. Ahmadinedschad wird mehrere im Krieg zwischen der Hisbollah und Israel 2006 teilweise zerstörte Dörfer besuchen, die mit iranischer Hilfe wiederaufgebaut worden sind.