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Fed will US-Wirtschaft weiter stützen

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Fed will US-Wirtschaft weiter stützen

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Die US-Notenbank wird möglicherweise weitere geldpolitische Eingriffe vornehmen, um die Wirtschaft zu stützen. Das hat Fed-Chef Ben Bernanke am Freitag bei einer Rede in Boston angedeutet. Zugleich zeigte er sich wegen der niedrigen Inflationsrate besorgt. Die Inflation in den USA liegt bei einem Prozent, deutlich unter dem von der Fed anvisierten Ziel von zwei Prozent. Konkreter wollte Ben Bernanke allerdings nicht werden. “Natürlich wird die Notenbank die potentiellen Risiken und Kosten außerordentlicher Maßnahmen berücksichtigen”, meinte er nur. “Und diese Maßnahmen hängen von den Informationen über die wirtschaftlichen Aussichten und finanziellen Rahmenbedingungen ab.”

Auch die hohe Arbeitslosigkeit ist für die Fed besorgniserregend. Und schließlich macht der Währungsstreit mit Fernost den Notenbankern Kopfzerbrechen. Länder wie China kritisieren die Politik der Fed als destabilisierend für die Märkte. Peking erklärte, Washington solle nicht auf die Aufwertung des Yuan drängen. Man lehne es ab, als Sündenbock für die hausgemachten Probleme der USA herhalten zu müssen.