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Bangen um Bergarbeiter in Ecuador geht weiter

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Bangen um Bergarbeiter in Ecuador geht weiter

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Wenige Tage nach der Rettung der chilenischen Mienenarbeiter gibt es in Ecuador noch immer kein Lebenszeichen von den vier Bergarbeitern, die seit Freitag in einem Mienenschacht im Südosten des Landes festsitzen.

60 Meter lang und 2,5 Meter breit ist der Schacht der Goldmiene, auf die in der Nacht mehrere Tonnen Geröll hinabstürzten. Seitdem sind die vier Männer in 150 Meter Tiefe eingeschlossen.
Ein internes Kommunikationssytem gibt es nicht, bisher konnte kein Kontakt zu den Opfern hergestellt werden.

Die Miene befindet sich etwa 400 km von der Hauptstadt Quito entfernt, in der Nähe der peruanischen Grenze.

“Die Bedingungen dort unten entsprechen nicht den Vorschriften. Dort gibt es nichts zu Essen und das Wasser ist nicht trinkbar. Das Wasser kommt aus der Miene und es ist nicht ausgeschlossen, dass es zu einer Überschwemmung in dem Schacht gekommen ist.”

Und so geht das Warten der Angehörigen weiter. Unter den Opfern befinden sich drei Ecuadorianer und ein Peruaner. Darunter auch der Chef der Bergarbeiter.

“Wir sind so verzweifelt, denn wir wissen nicht, was mit ihnen ist. Ich bete zu Gott, dass alle, die dort eingeschlossen sind, lebendig wieder heraus kommen.”

Die Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz. Nach offiziellen Aussagen konnten sie bereits bis in die Nähe der Kammer, in der die Bergarbeiter festsitzen, vordringen.