Eilmeldung

Eilmeldung

Geretteter Kumpel: "Wir wollen Veränderungen"

Sie lesen gerade:

Geretteter Kumpel: "Wir wollen Veränderungen"

Schriftgrösse Aa Aa

Er war der Zwölfte, der nach dem Grubenunglück in Chile an die Oberfläche geholt wurde, er war der Erste, der aus dem Krankenhaus entlasssen wurde und nach Hause gehen konnte: Edison Pena, 34 Jahre alt, Elektriker. Er ist aus Liebe nach Copiapo gegangen, um mit seiner Freundin zusammenleben zu können.

Und Edison Pena ist wütend: “Ich rede, damit sich ein solcher Unfall niemals wiederholt, nicht in meinem Land und nirgendwo anders auf der Welt”, sagt er. “Warum geschehen solche Dinge? Weil der Chef sein Geld zusammenhalten will.

Was also passiert mit den Arbeitern? Der Chef sagt, ihr müsst einfahren, auch wenn die Arbeiter sagen, dass es Bergrutsche gibt, geht trotzdem, sagt er. Ich will nicht polemisch sein, aber ich bin aufgeregt.

Ich spreche mit euch, denn das dient meinem Kampf dafür, dass sich die Dinge ändern. Wir wollen Verbesserungen.” Pena meint, vor allem sein Glaube und der der Menschen hätten ihn gerettet: “Ich will mich nicht auf diese arme Art bedanken, die nur den Maschinen dankt, den Amerikanern, den Kanadiern. Was uns gerettet hat, sind die Gebete all dieser bescheidenen Menschen, all diese Gebete sind bei mir angekommen.” Penas Fazit: Er dachte, dass er hätte sterben müssen, seine Zukunft sieht er ungewiss.