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Metallarbeiter protestieren in Rom

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Metallarbeiter protestieren in Rom

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Auch in Italien wird heute demonstriert. In Rom gingen mehrere Tausend Metallarbeiter auf die
Straße, um gegen ihre Arbeitsbedingungen und den Stellenabbau vor allem in der Automobilbranche zu protestieren.

“Wir demonstrieren für eine bessere Wirtschaftspolitik. Bisher haben unsere Politiker die Ärmsten vergessen. Wirtschaftliche Entwicklung, Beschäftigung und Investitionen wurden nicht unterstützt. Und so wird ein Teil unseres Landes immer ärmer”, sagt Gewerkschaftsführer Guglielmo Epifani.

Aufgerufen zu dem Protest hatte die Gewerkschaft der Metaller FIOM, eine der größten des Landes. Die Wirtschaftskrise hat sich vor allem in ihrem Bereich ausgewirkt. Die Arbeitsbedingungen der Metallarbeiter werden immer schlechter. Ihre Rechte, finden sie, werden nicht mehr ernst genommen:

“Wir sind sehr wütend. Wir haben Hunger. Und unsere Würde haben sie uns auch genommen.”

“Ich bin Hausmeisterin in einer Schule, mein Vertrag ist befirstet. Aber ich bin auch als Mutter zweier Kinder hier, denn ich möchte, dass sie in einer Gesellschaft aufwachsen, in der Verfassungsrechte beachtet werden. “

So wie diese Frau haben sich zahreiche Anhänger der Opposition und Studenten überall aus dem Land den Demontranten in Rom angeschlossen, um gegen die Politik von Silvio Berlusconi zu protestieren.