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Ausschreitungen bei Protesten in Paris

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Ausschreitungen bei Protesten in Paris

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Am erneuten Aktionstag gegen die Rentenreform der französischen Regierung ist es vereinzelt zu Ausschreitungen gekommen. In Paris warfen Demonstranten Schaufenster ein. Die Polizei nahm rund 30 Personen in Gewahrsam.

Insgesamt nahmen weniger Menschen an den Demonstrationen teil als bei früheren Protesten. Sie richten sich hauptsächlich gegen die Anhebung des Rentenmindestalters von 60 auf 62 Jahre. Nach Angaben des Innenministeriums gingen landesweit 800.000 Menschen auf die Straße. Die Gewerkschaften sprachen von drei Millionen.

Es war bereits der fünfte Aktionstag seit dem Ende des Sommers, ein weiterer soll am kommenden Dienstag folgen – am Tag vor der geplanten, endgültigen Verabschiedung der Reform im Senat.