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Chiles gerettete Bergleute brechen ihr Schweigen


Chile

Chiles gerettete Bergleute brechen ihr Schweigen

Wenige Tage nach der spektakulären Rettung der 33 chilenischen Bergmänner brechen die Kumpel ihr vorher gemeinsam vereinbartes Schweigen gegenüber den Medien. Juan Illannes, einer der Geretteten weigerte sich jedoch in einer Pressekonferenz, Auskunft über die Erlebnisse während ihrer Zeit im Schacht der Goldmine zu sprechen:

“Ich denke, dieses Geheimnis sollten wir hüten wie ein Staatsgeheimnis. – Warum? – Weil wir uns die Exklusivrechte für das, was wir vorhaben sichern möchsten
-Wollen Sie alle gemeinsam ein Buch schreiben?
-Ja, darüber haben wir nachgedacht”, sagte er den Journalisten.

In der Zwischenzeit ist der 55-jährige José Henriquez, der vor drei Tagen erst mit seinen Kumpels aus der Kupfer- und Goldmine San José in der Atacama-Wüste befreit wurde, an den Ort des Schreckens aber auch der Hoffnung zurückgekehrt.

“Es ist so eine Freude, wieder frei zu sein. Aber ich bin auch froh wieder hierher zu kommen. So kann ich Gott dafür danken, jetzt hier mit meiner Familie zu sein. Ich wollte diesen Ort, an dem meine Familie so lange auf mich gewartet hat unbedingt wieder sehen. “

Er und seine Kumpel waren am 5. August durch den Einsturz eines Stollens in mehr als 600 Meter Tiefe verschüttet worden. Die ganze Welt hatte um die Bergleute gebangt.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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