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Hepburn-Briefmarken versteigert

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Hepburn-Briefmarken versteigert

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Briefmarken, die es gar nicht hätte geben dürfen, sind am Samstag Abend in Berlin versteigert worden.

Die Deutsche Post hatte 2001 14 Millionen Sonderbriefmarken mit dem Bild der US-Schauspielerin und UNICEF- Botschafterin Audrey Hepburn drucken lassen, allerdings ohne vorher die Genehmigung der Familie einzuholen.

Diese verweigerte danach die Zusage, weil Hepburn darauf mit Zigarettenspitze abgebildet ist und so ein schlechtes Vorbild für Kinder abgebe. Die Marken wurden vernichtet.

Ein Sohn der Schauspielerin sagte, die Leute würden sie heute ohnehin zuerst als UN-Botschafterin und weniger als Schauspielerin kennen.

Lediglich einige Exemplare der Marken sind erhalten, unter anderem der Bogen, den die Post damals der Familie als Ansichtsexemplar schickte um die Genehmigung einzuholen.

Dieser erzielte nun in Berlin 430.000 Euro.
Der Erlös geht an die Unicef-Bildungskampagne “Schulen für Afrika” und die Audrey-Hepburn-Kinder-Stiftung.